Alaphilippe schnappt sich die 2. Etappe der Vuelta a San Juan

Die kleinen Teams haben nicht mehr zu lachen. Früher haben sich die großen Jungs im Winter eingefahren und den lieben Kleinen gerne mal einen gelungen Ausreißversuch gegönnt. Diese Zeiten sind vorbei. Sobald die Big Boys an den Start gehen, werden die Messer herausgeholt. Selbst bei den zweitklassigen Rundfahrten. Wer hat schon früher die Vuelta a San Juan wahrgenommen. In Europa wohl  niemand. Seitdem die Fernsehsender auch diese Rennen übertragen, ist Holland in Not. Zumindest wenn ein paar World Tour Teams mit im Rennen sind und man selber nicht zur höchsten Gehalts Kategorie zählt.

In Argentinien sind 6 World Tour Teams am Start, die sich selbst untereinander nicht die Butter aufs Brot gönnen und anderen schon gar nicht. 

Am heutigen Tag führte die Strecke ein wenig im Kreis herum. Nach einer Kurzen Anreise von gut 35 km durften bei Peri Lago Punta Negra noch vier Runden gedreht werden. Insgesamt sollten dann 160 km zusammen kommen. Wegen der starken Hitze ersparte man den Fahrern aber die letzte Runde. So endete das Rennen bei km 130.

Natürlich gab es auch heute ein paar Ausreißer, die ihr Trikot in den Wind hängen durften. In den Schlussrunden bildete sich dann eine 30 köpfige Spitzengruppe mit den Favoriten. Julian Alaphilippe von Quickstep setzte sich im Schlussanstieg ab und wurde auch nicht mehr von den anderen eingeholt. Obwohl man sagen darf, dass es noch recht knapp wurde. Peter Sagan von Bora Hansgrohe wurde dritter mit der gleichen Zeit.

 

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